Senecas ›Medea‹, hortensisch gelesen

Medea, Zauberin in der griechischen Mythologie und »Trumm von einem Weib« (Zeitzeugen), regt sich mords auf, weil ihr Ehegatte, der Argonaut Jason, sie verstoßen und König Creos Tochter Crëusa heiraten will, um die Macht in Korinth zu erlangen. Und das, obwohl Medea Jason dabei behilflich war, das Goldene Vlies zu stehlen, und extra für ihn bei der Rückkehr nach Griechenland allerhand Unschönes beging, um ihn vom Markt heiraten zu können (u.a. Tötung und Zerstückelung ihres eigenen Bruders; Königstöchter listig dazu bringen, den eigenen Vater zu zerstückeln und aufzuessen). Weiterlesen

Wiederzubelebende Wörter (I): Eisenbahn

Ist es nicht ungleich leichter zu ertragen, wenn die Eisenbahn eine Mordsverspätung hat anstatt des schnöden Zugs oder der technoid-kühlen Bahn? Kann man sich in dem Fall doch vorstellen, die arme Eisenbahn stehe mitten in der Prärie unter der sengenden Sonne auf den Gleisen stille, weil die Kohle für die Dampfmaschine ausgegangen ist (da hat wohl Coal Konrad mal wieder falsch geplant, der alte Saloon-Bruder!) – Weiterlesen

Artikel des Monats:

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(NB: War im US-Schwesterblog, dem Saloon of Fried Fat vor drei Monaten ›Handlung des Monats‹ (hat sich aber keine/r beteiligt – die LeserInnenzahl blieb weitgehend stabil). Nicht schön für den Ausdruck war dagegen das Jahr 2013, als er in Alto Adige/Südtirol ›Rechtschreibfehler des Jahres‹ war (it. ›Errore die scritto corretto die anno‹).)