Henscheid d. J. über Adorno über »Fit« »for« »Fun«

„Ach!, hätte Adorno doch das Erscheinen der Zeitschrift ‹Fit for Fun› noch erleben dürfen, er hätte im Dreieck geschrieben! Elysisch-flirrend-herzumspielend die Vorstellung, wie er, der inneren Logik des Titels folgend, beginnend beim Stahlbad »Fun« über das zwecklerische »for« zum die Autosuppression indizierenden »Fit« sich, hihi, vorarbeitend Kaskade um Kaskade, stetig komplexer werdend wie stets, in die Schreibmaschine meißelt – freilich ohne auch nur mit einer Silbe das Mittelstufler/innenwissen um die abgefeimt den Gesetzen der Warenwelt sich unterwerfend eingesetzte Alliteration argumentativ in Anschlag zu bringen –, um triumphierend schließlich in bewährter Manie, den conclusiones expressas sich verweigernd, mit aphoristischer Präzision in den letzten Absätzen Kompaktweisheiten für die einfachen Leute – – aber ach!, es hat nicht sollen sein und Teddy 25 Jahre vor der Erstausgabe sterben müssen.“
Eckhard Henscheid der Jüngere

(Ohje, hoffentlich kriegt Henscheid dieses Spassettl nicht spitz und haut mir eine Polemik rein, daß ich mit den Ohren schlackere, oder fährt gleich vorbei und haut mich zu Mus! Weil – weit ist’s ja nicht von seinem Heimatort Amberg nach Nürnberg. Und wenn er mal wieder auf dem Weg nach Frankfurt am Main oder im hiesigen Opernhaus – – –. Da hab’ ich ihn übrigens letztens gesehen, das heißt, ich war mir nicht ganz sicher, ob er’s war, der da an einem Samstag spätabends über den Opernvorplatz mit einer Frau in Richtung Schauspielhaus promenierte, von wo ich herkam. Gepaßt hätt’s jedenfalls, in der Oper war Puccinis ›La Bohème‹ gegeben worden. Aber was sagst in so einer Situation – selbst wenn er’s tatsächlich ist –, ohne wie ein Vollidiot zu wirken?)