Nachrichten ausm IBIS (1)

Um den Jahreswechsel 2019/20 unternahm ich eine Reise nach Wien. Unter »Nachrichten ausm IBIS« gibt es heute und in den folgenden Tagen einige ungeordnete Hoteleindrücke.

(1) Am Haartrockner muss der Ein-aus-Knopf, weil federbelastet, ständig gedrückt werden. Gute Trockenleistung, aber umständlich handzuhaben, v.a. bei Handwechsel.
(2) Der Fußboden ist eine Art Fototeppich mit Gänseblümchenmotiv.
(3) Die Toilette ist vom Zimmer mit einer Glasschiebetür abgetrennt, die 2 cm vor der Wand endet und so praktischen Durchlass für Gerüche und Geräusche aller Art bietet. Zumindest für letztere fehlt eine Absaugeeinrichtung.
(4) Hinter den beiden Kopfkissen ist je ein stuhlrückenartiges Holzbrett (Furnier) angebracht. Sitzposition zum Fernsehen: ✅
(5) Der Fernbedienung fehlt der Batteriefachdeckel und sTäNDiG dRäUT dEr BAtTriEveRLusT.
(6) Dem Türspion (!) korrespondiert an der Flurwand gegenüber der Feuermelder – mit einem langen dünnen »Staberl« (österr. für Stäbchen) ließe er sich durch den Spion hindurch auslösen. Aber warum.
(7) [vergessen, reiche ich bei Gelegenheit nach]
(8) Der Fototeppich im Flur, ein Steinwegmotiv, ist eine Zumutung.
(9) Torsun Burkhardt von Egotronic hatte als Profilbild mal die Ibis-Logopersiflage »I bims«.
(10) An der Wand hängt ein breitformatiges Großbild einer vermutlich Brückenaufhängung mit lauter Stahlseilen, die sich nach synoptischem Drüberschauen als aus urschlechter Perspektive fotografiertes Berühmt-Riesenrad ausm Wurstelprater entbirgt.
(11) Auf dem Doppelbett liegt dieses Kissen:

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