»Bild« probiert Porno-Spam

Einem BILD-Redakteur reichen der Pornokonsum und die viel zu anonymen Puffbesuche nicht mehr. Er sucht Sex bei Porno-Accounts auf Twitter. Erst mal geil chatten, dann hart ficken.

Nach wenigen Minuten der erste Erfolg: »Hiiii, wie geht es Dir?«, schreibt die junge »Sherry« ihn an. Dem Sex-Schwein schwillt sofort die Hose.

Ein paar Nachrichten später steht fest (höhö): Sie ist feucht wie saftige Aprilwiesen am Morgen. Und wohnt in seiner Stadt.

Sie verabreden sich. Abends soll gefickt werden, in einem Billighotel am Stadtrand. Die Adresse gibt sie ihm durch, er soll um 20 Uhr vor dem Eingang warten. Sie würden sich dann ja am Aussehen erkennen.

Ansonsten keine Sperenzchen. Bezahlung vorab, sie schickt eine Email mit den Daten.

Statt der erhofften Lust dann der Frust: Laptop kaputt – Virus via Bitcoin-Email! Und 500 € weg! (Bitcoin-Email)

Die Polizei nimmt den Fall auf. Machen könne man da wohl nix, teilt man ihm mit. Die Beamten grinsen ihn süffisant an.

Den Ärger baut der Lustmolch ab, indem er auf PornHub zu allen möglichen »Teen Anal Destruction«-Videos masturbiert und sich via schnell mit verwichst-klebrigen Fingern hingerotztem BILDplus-Artikel als unerschrockener Investigativreporter aufplustert.

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Lesen Sie morgen bei BILDplus: »BILD hat es ausprobiert: Das passiert, wenn man auf PornHub ›Geile Hausfrauen aus deiner Stadt wollen Sex‹-Werbungen anklickt«