Der längste Tag

Gestern war bekanntlich (?) der längste Tag des Jahres. Die Heavy Metal-Band Iron Maiden hat auf ihrem Album »A Matter of Life and Death« – in Fachkreisen (?) auch AMOLAD akronymisiert –, auf dem sie endloses abwechslungsloses Gedudel in niemals endenden Liedern mit Prog Metal verwechselt, einen Song namens »The Longest Day«. Darin geht es aber nicht etwa um den längsten Tag des Jahres und es ist auch keine selbstironische Referenz auf die quasi-infiniten Stücke der Platte. Sondern:

»Mit The Longest Day lieferten Iron Maiden einen weiteren Song mit geschichtlichem Hintergrund. Die Operation Overlord der Amerikaner im Juni 1944 und der damit einhergehende Sturm auf die Omaha Beach werden hier thematisiert.« (Wikipedier)

»The Longest Day« heißt die Nummer, weil der erste Tag dieser Operation, der D-Day, in Fachkreisen (?) auch »der längste Tag« genannt wird. Statt aber auch nur ansatzweise die Nazis zu thematisieren, gibt der Text ausschließlich die subjektiven Eindrücke der GIs wieder, die gegen wer-weiß-wen kämpfen könnten und wir müssen Schmarrn hören wie »Valhalla waits, valkyries rise and fall / The warrior tombs, lie open for us all« oder »Drowning men no chance for a warrior’s fate / A choking death enter hell’s gate«. Naja. So, jetzt wisst ihr’s!