Schlurpschlurpschlurp

Stellt euch vor euch putzt wer die Zähne mit Zahnpasta die nach der wohlschmeckendsten Speise schmeckt und ihr schlurpt die Pasta während des Geputztwerdens in einer Tour von der Bürste so dass euer Zahnputzdiener kaum je einen Zahn gereinigt kriegt (so läuft das bei Hunden, Stichwort Rindfleischgeschmack)

Buffy vs. Bibi Blocksberg: Wer covert wen?

Wer kennt noch die Top-Episode »Computer Dämon« aus der ersten Buffy-Staffel? Buffy bekämpft darin einen Dämon, der als eine Art Computervirus das Internet von Sunnydale heimsucht. Wie er da reinkommt? Ganz einfach: Im Mittelalter wurde er per Zauberspruch als Text in ein Buch verbannt. Niemand durfte das Buch lesen, sonst würde der Dämon befreit! Ein paar hundert Jahre später, es sind die späten Neunzigerjahre, werden in Sunnydales Bibliothek uralte Schinken per Scanner digitalisiert. Und weil der Scanner u.a. auch ebenjenen Text ausliest (!), in/mit dem der Dämon gefangen ist, entwischt dieser aus dem Buch – in den Computer! Von dort aus verbreitet er sich dann und gelangt schließlich in einen Killerroboter, den Buffy und Giles dann zu bezwingen haben. Was erstmal unglaubwürdig und höchst albern klingt, ist doch nur logisch. Und eine der zugleich albernsten und schönsten Folgen im Buffyverse.
Wer für diesen Genuss jetzt weder die Buffy-Box noch einen AmazPri-Zugang hat, braucht beides auch nicht unbedingt. Ein Bibliotheksausweis wäre aber hilfreich: Damit flugs die Hexengeschichte »Bibi Blocksberg – Die Computerhexe« ausgeliehen und reingelesen; das ist praktisch das gleiche, nur in noch mehr kindgerecht. (Ich durfte es heute meiner Nichte vorlesen.)

The Distillers (?)

»Ja crass geil, dein Onkel arbeitet in einer Destillerie?! 🥳🙏«
»Ja«
»Lässig ey, lass ma Verköstigung machen, der bringt dir ja bestimmt immer was mit 🙌«
»Och, du…«
»Was für geiiile Tropfen brennen die ’n da? 🤩«
»Ach, weißt du… die machen da bloß so… Bügeleisenwasser 😐«

»Rebel Yell«

Song-Fakt: Im Song »Rebel Yell« singt Billy Idol über seine Zeit als Majoran-Zerreiber. Oft tat er sich dabei weh und musste ganz entsetzlich laut aufschreien. Weil er die Arbeit immer zur Geisterschicht verrichtete, ging er seinem ganzen Dorf auf die Nerven. Viele waren v

Wie im Teppichlager

Über Quadratmeterverlust wegen Tapeten-über-Tapeten-Schichten reden wir ja gar nicht. Aber Fußböden, die über alte Fußböden gelegt werden, teilweise auch schon in dritter Schicht und mehr, oft sind die Räume ja von der Decke bis zu den kniehoch welligen und gar puddingwabbeligen Fußböden nur mehr 1,30 m bis hin zu viel weniger, da läufst du nur noch in der Hocke durch oder gondelst aufm Liegerollbrett in Seitenlage herum; es wäre Stoff für einen wunderbaren Hannes-Richert-Comic i m h o

Zum 70.

Am liebsten urlaubte sie in Nordafrika, denn dort konnte Iris Berben.

(Sie wird am heutigen Tage 70 Jahre alt – allGu, lieber Fernsehstar!)

Idee für die politische Karikatur der Süddeutschen Zeitung:

Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans wollen mit dem bereits an den Schienen angerosteten Scholzzug Robert Habecks edle vitale Schlachtrösser überholen (auf einem sitzt Annalena Baerbock). Das Streckenziel wäre zu beschriften mit »R2G«, es liegt hinter einer bombenfest gemauerten Wand. Zug/Pferde böten auch ordentlich Platz für Beschriftungen aller Art.

tagesschau-Material für den Deutschunterricht

Bei dieser Überschrift ist die rhetorische Figur der Hypallage – auch genannt Enallage – in doch unerwarteter Umgebung zu beobachten. Zur Auffrischung der Erinnerung: Im Gegensatz zum Hyperbaton, bei dem komplette Satzglieder (teilweise) vogelwild astandardisch versprengt sind, versetzt der Dichter bei der Hypallage ein (meist) Attribut so, dass es beim falschen oder ›falschen‹ Bezugswort zuliegen kommt.
Allerdings: Lassen wir beispielsweise Goethe ein schludriges oder selbsttrunken-euphorisches, womöglich sogar ernsthaft-absichtlich krauses »Faßt bald des Knaben / Lockige Unschuld« (Das Göttliche, 1785) gerade so durchgehen, weil er halt der größten Deutschen Dichter der Deutschen größter Dichter ist, so fassen wir uns bei der größten Deutschen Nachrichtensendung doch ans Hirnkastl und fragen uns, ob es nicht doch sinnvoller, um nicht zu sagen sinnhafter, ja geh weiter: sinnenreich wäre, von für VW-Kunden folgenreichen Urteilen zu schlagzeilen. Aber »ach!« (Goethe, passim)