»Mehl«

Sehr geehrte Leserschaft,

ist jemandem der Ausdruck Kaffeemehl geläufig? Oder, worum es hier eigentlich geht: Hat jemand den Ausdruck Kaffeemehl im aktiven Wortschatz?

Er begegnet m. E. nur in Google-Ergebnissen zum Thema »Wie viel Kaffeepulver pro Tasse« oder in Bedienungsanleitungen überkandidelter Kaffeezubereitungsgeräte. Womöglich in Kaffeeenthusiasten-Gefilden noch öfter, doch wer will sich dort schon aufhalten.

Warum dieser Beitrag? Weil der Ausdruck Kaffeemehl doch purer Distinktionsquatsch ist. Jetzt möge jemand sagen, jamei, die Kaffeebohnen wer’n halt gemahlen, und das Produkt des Mahlens ist eben Mehl. Doch sei entgegnet: Wie wäre es mit dem Ausdruck Salzmehl? Oder Pfeffermehl? Wer’n bspw. Salz und Mehl nicht e’mfalls gemahlen?

Gehen Sie mahl mal in den Supermarkt und fragen, wo das Kaffeemehl ist. Na, die schauen Sie aber von oben nach unten und zurück an! »Wat? Kaffee is’ da und Mehl da hinten …« Fragen Sie hingegen nach Kaffeepulver, nimmt die Supermarktkraft Sie augenblicklich als normalen Menschen wahr und weist Ihnen gerne den Weg zum Tchibo-Regal.

Herzliche Grüße
Salon du Fromage ☕🤏😃🤌☕

Ein Gedanke zu “»Mehl«

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