Duzu-duzi

Die neue Mippewohnerin sagt, man solle mit ihrem Hund nicht nur Duzi-duzi machen sondern auch mal streng sein wenn’s not tut. Ich mach trotzdem nur Duzi-duzi ✌️😅

Kritik der Literaturwissenschaftler-Coautorschaft

Wenn ich Karl-Heinz Hucke und Olaf Kutzmutz heiße, schreibe ich doch nicht gemeinsam einen Artikel für ein Literaturwissenschaftslexikon. Wie sieht denn das in den Fußnoten der Bücher und Aufsätze aus, »Hucke/Kutzmutz«, hallo. Ein Zaubereibuch hingegen ginge vielleicht, »Huckes und Kutzmutz’ Großes Zauber Buch für Anfänger [mit vielen Tricks zum leicht daheim Nachzaubern!]«, wer würde es nicht gerne den Nichten und Neffen schenken, hukuskutzmutz fidibutz

Der absichtlich lustige Philosophieprofessor

Philosophie-Professor E. hält vor einigen Jahren eine Vorlesungsreihe zum Thema Erkenntnistheorie. In einer Sitzung geht es u.a. um optische Täuschungen. An die Schiefertafel malt er dazu die bekannte visuelle Illusion mit den zwei gleichlangen Strecken, deren eine an den beiden Enden nach außen zeigende Pfeilspitzen hat und deren andere nach innen zeigende Pfeilspitzen, was bewirkt, dass die eigentlich gleichlangen Strecken unterschiedlich lang aussehen.

»Können Sie mir sagen, was hier das Problem ist?«, fragt er die Zuhörerinnen (w*m). »Jò die Striche schaun unterschiedlich lang aus, sin awwa gleichlang!«, jodelt ein Kerl vergnügt und siegesgewiss nach vorn, ohne sein Aufgerufenwerden abzuwarten.

»Nein, die sind schon unterschiedlich lang – das hab’ ich extra gemacht, um den Witz zu machen  «, freut Professor E. sich diebisch zurück.

Allgemeine Heiterkeit, auch beim Falschantworter. Dann weiter nach Skript.

[extrem X-Factor voice: »Was glauben Sie: Hat sich diese Geschichte wirklich so zugetragen – oder ist sie… … von uns frei erfunden worden?« extrem Jonathan Frakes suspicios look]

Sprachnachricht

Folgende Sprachnachricht sprach gerade ein mittelalter Mann am Bahnsteig neben mir in sein Smartphone, und zwar mit einer seltsamen, befremdlich präzisionsheischenden Computerstimme (die Punkte im Transkript markieren Pausenzeitenlängen):
»Ich…fahre..jetzt..mit..der.Bahn..los…und…bin…um…14..Uhr..30…am.Germanischen..PUNKT…L.G…A*«
(* Name ist mir bekannt)

Beim explosionsartig aus seinem Mund herausgeschleuderten, sehr sehr affigen Amateurfunkprofi-»PUNKT« hätte ich beinah laut losgelacht. Er trägt weißes Haar, eine herbstlich-dunkelfesche Steppjacke und Blue Jeans (uff), Smartphonebedienung per Zrigefinger. Ganz der Typ für solch anachronistischen, yet topmodernen Sprachi-Gebrauch. Hoffentlich hat er einen schönen Nachmittach (im Germanischen Nationalmuseum, das er in der Nachricht meinte, etwa?) PUNKT L G Andi

[P.S.: Gut möglich, dass der Mann eine Sprache-zu-Text-Funktion benutzte. Dann finde ich es aber immer noch lustig. Ein körperliches Gebrechen, dass ihm diese Funktion notwendig gemacht hätte, konnte ich nicht erkennen.]

Lachen, nachdenken, Milch aufschäumen

Hallo Freunde ich wollte einfach mal wieder Bescheid sagen, dass meine Posts immer sowohl zum Lachen einladen als auch zum Nachdenken einreden wollen, und auch bekanntgeben, dass ich heute erstmals die Akkus meines Milchaufschäumers gewechselt habe, weil er demletzt einfach nicht mehr kraftvoll genug Schäum Power gehabt hatte; beim ersten Anschäumen danach schäumte ich fast über den Tassenrand hinaus du, du du du!