Matthias Warkus’ #lyriklotterie 2/2

Zweiter Teil der Dokumentation meiner Beiträge für Matthias Warkus’ Lyriklotterie:

Stéphane Mallarmé, die Ein-Mall-Armee unter den Lyrikern

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Bilden Sie mal einen Satz mit Warkus

«’sch war kussss davor, gleisch wä’sss ssoweith jewesen!»,
Dann sank sein trunk’nes Köpflein abermals gen Tresen.

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In memoriam Walter Benjamin

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Neuerwerbungen in der Bibliothek, aber mit Manuel Neuer als Testimonial

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Meine liebste Speech Metal-Band: Stehpultura

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Bauernverbandspräsident – mein liebstes Ährenamt!

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Matthias Warkus’ #lyriklotterie 1/2

Im vergangenen März veranstaltete der Philosoph und Homme des calembours Matthias Warkus auf Facebook die sogenannte Lyriklotterie. «Teilnehmen bei Mawas Lyriklotterie ist ganz einfach: Um ein Los zu kaufen, postet man ab sofort (und noch bis 31.3., 23:59) ein (gerne schlechtes, aber bitte neues) Wortspiel auf der eigenen Pinnwand, schreibt dazu ‹Mein Einsatz für die Lyriklotterie› o.Ä. und taggt mich. Ich kommentiere dann eine Losnummer. Zu Ostern findet eine Ziehung statt (live auf Video!), bei der unter den Teilnehmenden ein Sonett (Hauptpreis) und pro volle 20 Teilnehmende ein Vierzeiler (Trostpreis) jeweils zu einem Thema eigener Wahl verlost werden.» Da das Wortspiel – siehe die Salon-Rubrik Briegarten – im Disziplinenfächer der komischen Kunst zu meinen bevorzugten Falten gehört (ohjemine, was für eine fürchterliche Metapher), habe ich mich natürlich mit dem einen und anderen Beitrag beteiligt. Für die außerfacebooksche Nachwelt und, weil ich den Hauptpreis abgeräumt habe, seien meine Beiträge an dieser Stelle chronologisch dokumentiert:

 

Wes’ Brot ich eß, des Lied ich sing’. (Antwort: ‹Alane›, 1997)

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Zum Schlachter?!

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Die int. Fachmesse für Soßen und Dips findet übrigens jährlich bei Essen statt und heißt re:moulade (diesjähriger Keynote Speaker: Sascha «Poco Loco» Lobo).

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I don’t always follow the alpha male—sometimes I’m fine with the Betamax or just the Gamma Ray.

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Wenn Unterwäschemodels (w/m) eine humorig-uneigentliche Bemerkung machen, sprechen sie thong-in-cheek.

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Jeff Bezos izquierda, Jeff Bezos derecha

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Typographiewitz

Antiquariate landauf, landab. Wo du hinschaust: Antiquariate. Hier eins, da eins, dort sogar zwei. Wo zwei nebeneinander sind, gehen sie mitunter sogar ineinander über; hie symbiontisch, hüben parasitär, dort siamesisch.
«You can’t fight ’em; forget it, Andi, it’s Antiquariatown!» Ja, schon, freilich, aber warum ist denn noch nie jemand auf die Idee gekommen, gegenüber ein Groteskariat zu eröffnen?

Kurz notiert (2)

Morning hour, golden shower.
(aus der Reihe: Falsch übersetzte Sprichwörter)

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Lettland heißt auf Englisch übrigens Latvia. Das Land darüber: Superlatvia.

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Die Verwaltung welcher oberlustigen Gemeinde aus Trentino-Südtirol verwendet für deutschsprachige Anliegen die Emailadresse st-michael-an-der@sch.it?

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«Wer Foucault, der ko!» (bayerische Machtanalyse)

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H: «Chef, sind das Mand…»
C: «Heute schreiben wir ‹Clementinen› drauf, Helmut!»

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Teddie an Max

«Lieber Max,
weil es bald Sommer zu werden sich anschickt: Wir sollten nicht verabsäumen, auf der Instituts-Terrasse die Marcuse, äh: Markiese reparieren zu lassen.
Dein Teddie»

Theodor Wehehe Adorno an Gaudi-Max Horkheimer, 16.04.1961. Adorno meint das Institut für Sozialforschung (IfS) in Frankfurt.

Bloch-Kurs

Ein Freund gibt Philosophie-Kurse für Laien, Gegenstand ist meist ein/e Philosoph/in zu einem bestimmten Thema. Diesmal macht er einen Bloch-Kurs. Für die Interessierten: Er behandelt unter anderem die Bloch-Bücher Erbsen dieser Zeit (1953), Tübinger Klöse in die Philosophie (1963), Mahlzeit und Ordnung (1947) sowie Experimentum Mundi. Frage, Kategorien des Herunterwürgens, Anorexis (1975), und damit ein schönes Potpourri des gediegenen Blochens.


Der Briegarten – was ist das überhaupt?