Tief ANDREAS

15.08.2019 – Hallo Freunde, heute Tief ANDREAS. Ich bin der Engel der Finsternis. Ich bringe Verderbnis Sterben und ewige Dunkelheit über Städte Gehöfte und Fluren. Peitschende Qualen entfessle ich dem Gewölk, rasenden Irrsinn den Lüften. Mein Szepter sei Hagel meine Gnade der Regen mein Zorn die Stürme. Werft euch nieder, stellt euch unter, gleichwie; ihr werdet nicht entkommen. Dem Feuer gesell’ ich das Wasser, der Luft die Erde. Kein Sonnenhauch tingiert das Firmament. Fäden von Essig durchschlieren den Nebelmorast. Das Ende wird zäh. Alles stockt. Tod. ANDREAS.

Morgen wird’s wieder anders lg

(Den apokalyptischen Wetterbericht dazu hab ich vor einiger Zeit schon eingelesen, anzuhören hier, mords mit unmenschlichem Gekeife und Vocoder: https://eisenbartmeisendraht.com/2018/12/08/andreas-lugauer-wetterbericht/ Das sagt Twitter-Kachelmann: »Schwachsinn.«)

Black-Metal-Subgenre

Nach Trve Black Metal, Funeral Doom Black Metal, Depressive Suicidal Black Metal, Nazi Black Metal, im Schlafzimmmer recordetem Ein-Mann-Projekt-Black Metal, Black Metal wo alle nur lachen und sagen »He das ist doch kein  B l a c k  Metal!«, Black Metal mit nur Kellerkonzerte ohne Publikum und so Underground, dass die Bands von ihrer Existenz selber gar nix wissen, und Black Metal mit echt Leute umbringen und Kirchen abfackeln dachte sich eine junge, mittags in der Mensa einer philosophischen Fakultät gegründete BM-Band schließlich: »He zefix, es gibt ja in Dreiteufelsnamen alles an BM-Varietäten schon! Bzw. … Moment mal, ja teufelnocheins –: Kommt’s, wir machen jetzt Dialectical Black Metal!« und nannte sich flugs und bevor jemand anderes sich den Namen schnappte: Negator.

Zusatzinfo: Die Mitglieder der ursprünglichen Besetzung hießen Nachtgarm, Trolfbert, Tramheim, Berthelm.