»Rebel Yell«

Song-Fakt: Im Song »Rebel Yell« singt Billy Idol über seine Zeit als Majoran-Zerreiber. Oft tat er sich dabei weh und musste ganz entsetzlich laut aufschreien. Weil er die Arbeit immer zur Geisterschicht verrichtete, ging er seinem ganzen Dorf auf die Nerven. Viele waren v

Der längste Tag

Gestern war bekanntlich (?) der längste Tag des Jahres. Die Heavy Metal-Band Iron Maiden hat auf ihrem Album »A Matter of Life and Death« – in Fachkreisen (?) auch AMOLAD akronymisiert –, auf dem sie endloses abwechslungsloses Gedudel in niemals endenden Liedern mit Prog Metal verwechselt, einen Song namens »The Longest Day«. Darin geht es aber nicht etwa um den längsten Tag des Jahres und es ist auch keine selbstironische Referenz auf die quasi-infiniten Stücke der Platte. Sondern:

»Mit The Longest Day lieferten Iron Maiden einen weiteren Song mit geschichtlichem Hintergrund. Die Operation Overlord der Amerikaner im Juni 1944 und der damit einhergehende Sturm auf die Omaha Beach werden hier thematisiert.« (Wikipedier)

»The Longest Day« heißt die Nummer, weil der erste Tag dieser Operation, der D-Day, in Fachkreisen (?) auch »der längste Tag« genannt wird. Statt aber auch nur ansatzweise die Nazis zu thematisieren, gibt der Text ausschließlich die subjektiven Eindrücke der GIs wieder, die gegen wer-weiß-wen kämpfen könnten und wir müssen Schmarrn hören wie »Valhalla waits, valkyries rise and fall / The warrior tombs, lie open for us all« oder »Drowning men no chance for a warrior’s fate / A choking death enter hell’s gate«. Naja. So, jetzt wisst ihr’s!

Arnold Schönberg: »Moses und Aron«

Dass Arnold Schönberg eine seiner Opern Moses und Aron nannte statt Moses und Aaron, soll, wie zu hören ist, darin begründet sein, dass der Titel mit dem einaigen »Aron« aus zwölf Buchstaben besteht, was wiederum der verwendeten Zwölftontechnik korrespondiert oder immerhin mit ihr in numerischem Zusammenhang steht. Warum Schönberg für diesen Effekt nicht einfach auf den doppelt beaten »Aaron« und dafür den biblisch kurzen »Mose« zurückgriff, es lässt ihn prima facie schon leicht wie ein Depperl dastehen. Aber iwo!, secunda facie spintisiert ist es doch erst das fehlende »a« Aarons, das es uns Zwölfe schlagen lässt. Ausgewieft wie sonst, der Aarnold!

Johann Rosenmüller, Barockkomponist und mutmaßlicher Knabenvergewaltiger

BR Klassik spielt im sonntäglichen »Tafel-Confect« am Mittag Musik des Componirers Komponisten Johann Rosenmüller (1619–1684). Der Moderator informiert einleitend, bevor Rosenmüller die Stelle des angesehenen Leipziger Thomaskantors hätte einnehmen können, hätte er sich nach Italien »abgesetzt«, denn es waren »unappetitliche Gerüchte« aufgetaucht: Rosenmüller hätte mutmaßlich »mit mehr als 20 Chorknaben das sodomitische Knabenschänden getrieben«. Der Moderator weiter: »Zurück ließ er entrüstete Eltern, verstörte Kinder, eine machtlose Obrigkeit«. Vergewaltigte Knaben im Jahre 2019 des Herrn noch als »verstört« zu bezeichnen, was für eine schamlose Beschönigung. Und die arme Obrigkeit, die, so steht zu vermuten, froh gewesen sein dürfte, dass Rosenmüller mit seiner Flucht größere klerikale Unannehmlichkeiten von Leipzig ferngehalten hat, als »machtlos« zu adeln, te absolvo!

Nach dem Stück faselt der Moderator noch, es sei kaum glaublich oder wie, dass ein Kinderschänder solch schöne Musik hervorgebracht habe. Aber mei, was soll’s, wir ergötzen uns zum Mittagessen freilich dennoch daran, wollen aber natürlich nicht unterlassen, auf die »unappetitlichen« Vorgänge hinzuweisen! Schließlich haben wir im Internetz wie im Feuilleton der FAZ/SZ von den ungustiösen Liederlichkeiten um #metoo gelesen.

Meine Güte, was für eine widerliche und verlogene Ekelveranstaltung die sich als solche verkaufende Hochkultur bisweilen ist, es ist zum Cotzen. Als wäre die fortwährend bemüht verhüllte, integrale Kotigkeit der Kultur etwas Neues. Schönen Sonn- bzw. Tag des Herrn!

13:49 Uhr

Wenn ich zu einer ganz bestimmten Uhrzeit auf eine Digitaluhr schaue, denke ich: »Ah, jetzt ist wieder Die-norwegische-Black-Metal-Band-die-sich-nach-dem-Jahr-des-ersten-Pestausbruchs-in-Norwegen-benannt-hat Uhr!«

Black-Metal-Subgenre

Nach Trve Black Metal, Funeral Doom Black Metal, Depressive Suicidal Black Metal, Nazi Black Metal, im Schlafzimmmer recordetem Ein-Mann-Projekt-Black Metal, Black Metal wo alle nur lachen und sagen »He das ist doch kein  B l a c k  Metal!«, Black Metal mit nur Kellerkonzerte ohne Publikum und so Underground, dass die Bands von ihrer Existenz selber gar nix wissen, und Black Metal mit echt Leute umbringen und Kirchen abfackeln dachte sich eine junge, mittags in der Mensa einer philosophischen Fakultät gegründete BM-Band schließlich: »He zefix, es gibt ja in Dreiteufelsnamen alles an BM-Varietäten schon! Bzw. … Moment mal, ja teufelnocheins –: Kommt’s, wir machen jetzt Dialectical Black Metal!« und nannte sich flugs und bevor jemand anderes sich den Namen schnappte: Negator.

Zusatzinfo: Die Mitglieder der ursprünglichen Besetzung hießen Nachtgarm, Trolfbert, Tramheim, Berthelm.

Klassikradio & Metallica

Auf BR Klassik spricht einer über eine Band seiner Jugend: Metallica. Denn auf Nachfrage der Moderatorin ›gesteht‹ er ein, auch Metal zu mögen. »Aber nicht dieses ganz krasse Zeug, natürlich.« Freilich geht es dann nur um »Nothing Else Matters«, Metallicas symphonisch unterlegten, hehe: Klassiker.

Der Typ (ich habe erst mitten im Interview reingekurbelt und weiß daher gar nicht, wer oder was er ist) erzählt dann – ganz Profimusikant – von der Entstehungsgeschichte dieses Songs. James Hetfield sei eben dieses einleitende Arpeggio eingefallen (bei dem er notabene nur ein paar leere Seiten anzupft), wusste aber nicht recht, was damit anfangen. »Also ging er damit zu seinem Perkussionisten, Lars Ullrich,« und dann blablabla.

James Hetfield, der Mann an der electronisch amplificirten κιθάρα (Kithara), und Lars Ullrich, der Perkussionist, genauer: der Meister über die Membranophone und broncenen Aufschlagidiophone (vulgär: Klangteller, straße: Becken) – wo kämen wir hin, wenn wir sie im Bildungsbürgerradio wahrheitsgemäß als lärmende Saufproleten describirten!

LG Andreas Maria Lugauer, Scriptor Populi et Libri Faciei

WU-TANG

Hallo Freunde, kennt ihr schon den WU-TANG FLAN, die neue Süßspeisenkreation des New Yorker Conditoren-Labels Coppenrade’n’Wi$e?! Bestehend aus exakt neun Zutaten wird er nach einem alten Shaolin-Rezept von neun MCs (Masters of Conditory, Quatsch: Confectionery) in 36 Schritten zu einem zur Fledermaus stilisierten W verfertigt. Für das Süßspeisen-Magazin Backspin ist es d a s Comeback des Jahres, »Wu-Tang erobern damit einen großen Teil des Kuchens zurück!«
In stores May 31

Mahlers Fünfte

Neulich wies jemand darauf hin, das Ende von Mahlers Fünfter klänge so, als würden mehrere Sinfonien gleichzeitig zu Ende gehen. Ich weiß, warum das so ist. Erklärung: Eigentlich heißt sie nicht »5.«, sondern »5!« (lies: »fünf Fakultät«, vgl. Mathematikunterricht) und es sind eigentlich 5 x 4 x 3 x 2 x 1 Sinfonien (d.h. 120) auf einmal. Nur leider wischte Mahler den Balken des Ausrufezeichens mit dem Ärmel weg, als er noch nicht trocken war, und ging erstmal Mittagessen nach der ganzen Komponiererei vormittags. Als er wieder von Tische kam, fiel ihm der Fauxpas gar nicht mehr auf und er akzeptierte es sofort, dass das Stück die »5.« heißt. Es hatte nämlich nicht nur ein Bier gegeben zum Essen, sondern ausnahmsweise auch Schnaps usw. und schon einen Aperitif vorher, weil die Dame des Hauses runden Geburtstag hatte. Genau genommen kannte Mahler sich gar nicht mehr aus, wusste weder, wo hinten, noch, wo vorne war und schoppte die Notenblätter einfach nur in die Mappe, die ganz zu öffnen er auch gar nicht mehr in der Lage war. Dann fiel er mitsamt allen Klamotten ins Bett, d.h. auf den Teppich im Flur, in den er sich einwickelte und sich selten so gut gebettet vorkam. »Es ist mir noch nie aufgefallen, aber: Meine Bettdecke fördert und fordert, genau wie es sein soll. *börps*« Ja, ihm ging ein Rülpser durch den Kopf. Innerlich kicherte er über diesen grandiosen Einfall, nicht körperlich zu rülpsen, sondern einfach mal im Stillen, im Inneren. So etwas nämlich, so befand er, zeichne einen wahren Musikanten bzw. Komponisten aus, dass er es sich auch im Innern gemütlich machen konnte, ganz für sich, ohne auf andere zu schielen. Dann machte er groß in die Hosen, war jedoch Sekunden vorher so tief eingeschlafen, dass es ihn gar nicht mehr störte. »Gustav! Jetzt können wir schon wieder einen Teppich wegschmeißen!«, musste er sich anderntags anhören. »Naja, weißt was, ich brauch da eigentlich gar keinen Teppich«, erwiderte er und verfügte damit, dass kein Ersatz angeschafft wurde. Dann nahm er Zettel und Stift und schrieb Kompositionen auf.

Liedinterpretation »MfG«

Idee für eine Lied-Interpretation: »MfG« von den Fantastischen Vier, aber statt der ganzen verschiedenen Abkürzungen immer nur »tbh«.
Grund: Diese wichtigste – und noch wichtiger: schönste Abbreviatur aller Zeiten und Sprachen haben die vier Stuttgarter TBHurensöhne einfach weggelassen!

Hier schon mal die Lyrics zum Lernen:

tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh – ihr könnt mich mal
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh, tbhh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh – ojemine
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh – is’ nich’ OK

tbh mit freundlichen Grüßen, die Welt liegt uns zu Füßen
Denn wir stehen h, wir gehen h, für ein Leben voller h und h
Bevor wir fallen, fallen wir lieber h

tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh, hahaha
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh – tatütata
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh, olé, olé
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh in tbh is’was ich dreh’

tbh mit freundlichen [etc.]

Jeder Böhmer …

»Jeder Böhme, so ein Sprichwort, ist ein Musikant, und wenn das auf jemanden zutrifft, dann auf Antonín Dvořák«, so die BR-Klassik-Moderatorin.

Liebe BR-Klassik-Moderatorin,
(1) wie soll das gehen, dass dieses Allgemeinsprichwort auf jemand Einzelnen im besonderen zutrifft? Entweder sind in Böhmen alle Musikant_innen, dann auch Dvořák, oder halt nicht, und dann auch nicht Dvořák.
(2) Dvořák war ja wohl kein Musikant. LG

Skatologie

Scatman John, in den 90ern bekannt geworden mit den Eurodance-Hits »Scatman (ski-ba-bop-ba-dop-bop)« und »Scatman’s World«, verpasste leider die Gelegenheit, eine Platte namens »Scatology« zu veröffentlichen, obwohl das wirklich sehr lustig gewesen wäre. Schade!

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RIP Scatman John übrigens. Man möge sich seinen Wikipediaartikel durchlesen, den finde ich wirklich traurig. Scatman John, zeitlebens Stotterer, redete in einem Interview zu Peak-Erfolg-Zeiten einmal so flüssig, dass der Interviewer sich erdreistete zu fragen, ob die Stotterei nur ein Marketinggadget sei. Unerhört!

Al Bano & Romina Power

Als Kind dachte ich immer, Al Bano, Romina Powers Komplement des Duos Al Bano & Romina Power, hieße Al Bano Power. Schließlich waren die beiden nicht nur ein Bühnen-, sondern auch ein Ehepaar (1970–1999!), und Al Bano klingt ja auch so vornamig. Irgendwann bekam ich spitz, dass er nicht Power mit Nachnamen heißt, und ich nahm hin, dass er wohl »Bano« benachnamst ist und Al wahrscheinlich eine Abkürzung von Alfredo oder so was.

Wie ich allerdings gerade auf Wikipedia sehe, ist die Annahme der Vornamigkeit keineswegs verkehrt, denn ‹in echt›, d.h. mit bürgerlichem Namen heißt er: Albano Carrisi. Nunja, das ist imho jetzt gar nicht so erstaunlich.

Erstaunlich hingegen ist, was Wikipedia darüber hinaus parat hält: Entgegen der Annahme, auf die ich zwanzig Kästen Bier gewettet hätte, ist Romina Power ~kein~ Künstlerinnenname! Sie ist in Tat und Wahrheit italienisch-US-amerikanischer Herkunft und geboren als Romina Francesca Power, Tochter von – hold on to your seats! – ~Tyrone~ Power und Linda Christian.

Wie ferner zu erfahren ist, verschenkte TyROnE Power jedoch leichtfertig die Chance, seinen Sohn Max Power o.ä. zu nennen. Stattdessen heißt der Junior schlicht Tyrone jr.
Schade!

Auch super: Tyrone Powers erste Ehefrau, die französische Schauspielerin Annabella, brachte eine Tochter mit in die Ehe, die Tyrone nach der Heirat adoptierte. Diese Tochter, fortan Anna Power heißend, heiratete den österreichischen Schauspieler Oskar Werner und hieß fortan – kein Witz – Anna Power Werner!

Anna Power Werner und Oskar Werner hatten allem Anschein nach keine Kinder. Auch das ist sehr schade! Denn der Nachname Power Werner, was der für Gesamtnamen ermöglicht hätte! Z.B. Werner Power Werner etc. tbh

Mein erstes YouTube-Video

Übrigens erinnere ich mich noch an das allererste Video, das ich auf YouTube sah. Es ist leicht zu merken, denn es ist ein Musikvideo, in dem sich praktisch alles vor zwei blutverschmierten gefliesten Wänden abspielt: «Bleed for Me» von Legion of the Damned aus dem Jahre 2006.

Drauf gestoßen bin ich einem Chatraum bei ChatCity (wo es wohl auch schon mal besser lief: «am 16.12.2018 um 18:34:55 waren 428 NICKs eingeloggt». Erstaunlich immerhin, dass es das noch gibt). Ich unterhielt mich mit einem Typen über Metal und er schrieb irgendwann, dass er Legion of the Damned gut fände. Ich kannte die Band bis dahin nicht. Daher frug er – es war exakt der zitierte Wortlaut –: «Magste legion hören?», und schickte, ohne meine Antwort abzuwarten, den YT-Link.

Gleich draufgeklickt natürlich, ohne zu wissen, wohin mich das führen würde. Und schon polterte aus den PC-Boxen niederländischer Thrash Metal und wischte der Sänger im Video über den blutverschmierten Boden. (Freilich hatte ich nicht gedacht: «Ah, niederländischer Thrash Metal!» tbh. Das habe ich soeben erst recherchiert.)

Als ich zurück zum Tab des Chatraums wechselte, wusste ich nicht, wie mir geschah. Denn obwohl ich den Tab gewechselt hatte, lief im Hintergrund noch die Musik! Das kannte ich noch nicht und erstmal wusste ich nicht, was ich tun sollte. Als der Song durch war, hörte es dann auf; Autoplay gab es damals noch nicht, und wenn, dann hätte es der Script-Blocker locker unterbunden.

Bald darauf divete ich deep in all den Schmarrn, der auf YouTube ausgestellt wird und fand auch heraus, dass es normal ist, dass Videos im Hintergrund weiterlaufen. Heutzutage bin ich kaum noch auf YouTube, es ist einfach nicht mehr mein ‹Ding›.

Magste legion hören? https://m.youtube.com/watch?v=zWyihNFbOzo
(15 Sekunden langen eigentlich, dann hat man alles gesehen/gehört.)

Black-Metal-Band

Ich gründe die kälteste, nein frostbittenste Black-Metal-Band, die es je gegeben hat, und nenne sie Celsius Frost.

Beziehungsweise vielleicht nenne ich sie auch Kelvin Frost und dann weiß man als Trve-Black-Metal-Fan gar nicht, ob man das jetzt «Kelvin» oder «Keluin» aussprechen soll.

Wahrscheinlich lass ich das aber auch bleiben und gründe eine Black-Metal-Band for Kids und nenne sie Celtic Frosties (Super-RTL-Reklame: «Die wecken den Satan in Dir!»).

Stay tvned! \m/

Anlehnung

Hat eigentlich Chuck D (Public Enemy) seinen Künstlernamen in Anlehnung an Jacques Derrida gewählt?

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(So wie sich Thea Dorn ja auch nach THEodor w. ADORNo benannt hat *eyeroll* Hier die komplett idiotische Begründung aus dem SPIEGEL SPECIAL-Artikel «Mord auf dem Campus. Kesses [!] Debüt einer examinierten Philosophin» (10/1995): «Als eingefleischter Adornitin blieb mir doch kaum eine andere Wahl, als mich so bei Theo für seine erhellenden Geistesblitze zu bedanken.» h/t Matthias Warkus)

Meine Lieblingskatholiken (1): Tom Araya, Slayer

«Homicide-Suicide
Hate heals, you should try it sometime
Strive for Peace with acts of war
The beauty of death we all adore
I have no faith distracting me
I know why your prayers will never be answered

God Hates Us All
God Hates Us All
He Fuckin’ hates me

[…]

What if there is no God would you think the fuckin’ same
Wasting your life in a leap of blind faith
Wake the fuck up can’t ignore what I say
I got my own philosophy

[And now: my favourite Slayer-lyrics of all:]

I hate everyone equally
You can’t tear that out of me
No segregation – separation
Just me in my world of enemies»

(Siehe Slayers «Disciple»: https://m.youtube.com/watch?v=tS0mQ25ezq4 
Und die wunderschöne Alternative-Rock-Coverversion von Aereogramme: https://www.youtube.com/watch?v=VrnNF-429Sg)

Metal News

London: Die britische Heavy Metal-Band Iron Maiden läßt sich ab 2018 von Google sponsern. Das Bandmaskottchen Eddie the Head wird fortan Edward »Eddie« the Head heißen, allerdings in der Google-konformen Schreibweise Adword »Addie« the Head. Das bandeigene Flugzeug Ed Force One (Boeing 747-400) wird umgetauft in Ad Force One.

Dies alles wird, wie man sich in Metalzeitschriftenkreisen einig ist, unter den Fans erwartungsgemäß zu Verwirrung (»Wie spricht man ’n Eddies Namen nu’ aus? Edwörd?«) und Verärgerung führen (»Was für eine Kommerzkacke! Bis 2017 waren Maiden noch trve Heavy Metal von Arbeitern für Arbeiter! Wo sich andere Bands von Anfang an im Tourbus durch die Gegend kutschieren lassen, setzt sich Bruce Dickinson bis heute selbst ans Steuer ihres Flugzeugs! Wahrscheinlich kosten die Tickets bald nicht mehr nur über 100, sondern über 200 Euro – aber dann können die mich sauber am Arsch lecken und hundertmal auf Tour ausschließlich die guten Sachen aus den 80ern spielen, da komm’ ich nicht mehr!«). Merkliche Gewinneinbußen befürchtet die bandeigene Firma Iron Maiden Holdings Ltd. (kein Witz) auf Nachfrage hin jedoch nicht.