Klassikradio & Metallica

Auf BR Klassik spricht einer über eine Band seiner Jugend: Metallica. Denn auf Nachfrage der Moderatorin ›gesteht‹ er ein, auch Metal zu mögen. »Aber nicht dieses ganz krasse Zeug, natürlich.« Freilich geht es dann nur um »Nothing Else Matters«, Metallicas symphonisch unterlegten, hehe: Klassiker.

Der Typ (ich habe erst mitten im Interview reingekurbelt und weiß daher gar nicht, wer oder was er ist) erzählt dann – ganz Profimusikant – von der Entstehungsgeschichte dieses Songs. James Hetfield sei eben dieses einleitende Arpeggio eingefallen (bei dem er notabene nur ein paar leere Seiten anzupft), wusste aber nicht recht, was damit anfangen. »Also ging er damit zu seinem Perkussionisten, Lars Ullrich,« und dann blablabla.

James Hetfield, der Mann an der electronisch amplificirten κιθάρα (Kithara), und Lars Ullrich, der Perkussionist, genauer: der Meister über die Membranophone und broncenen Aufschlagidiophone (vulgär: Klangteller, straße: Becken) – wo kämen wir hin, wenn wir sie im Bildungsbürgerradio wahrheitsgemäß als lärmende Saufproleten describirten!

LG Andreas Maria Lugauer, Scriptor Populi et Libri Faciei

WU-TANG

Hallo Freunde, kennt ihr schon den WU-TANG FLAN, die neue Süßspeisenkreation des New Yorker Conditoren-Labels Coppenrade’n’Wi$e?! Bestehend aus exakt neun Zutaten wird er nach einem alten Shaolin-Rezept von neun MCs (Masters of Conditory, Quatsch: Confectionery) in 36 Schritten zu einem zur Fledermaus stilisierten W verfertigt. Für das Süßspeisen-Magazin Backspin ist es d a s Comeback des Jahres, »Wu-Tang erobern damit einen großen Teil des Kuchens zurück!«
In stores May 31

Mahlers Fünfte

Neulich wies jemand darauf hin, das Ende von Mahlers Fünfter klänge so, als würden mehrere Sinfonien gleichzeitig zu Ende gehen. Ich weiß, warum das so ist. Erklärung: Eigentlich heißt sie nicht »5.«, sondern »5!« (lies: »fünf Fakultät«, vgl. Mathematikunterricht) und es sind eigentlich 5 x 4 x 3 x 2 x 1 Sinfonien (d.h. 120) auf einmal. Nur leider wischte Mahler den Balken des Ausrufezeichens mit dem Ärmel weg, als er noch nicht trocken war, und ging erstmal Mittagessen nach der ganzen Komponiererei vormittags. Als er wieder von Tische kam, fiel ihm der Fauxpas gar nicht mehr auf und er akzeptierte es sofort, dass das Stück die »5.« heißt. Es hatte nämlich nicht nur ein Bier gegeben zum Essen, sondern ausnahmsweise auch Schnaps usw. und schon einen Aperitif vorher, weil die Dame des Hauses runden Geburtstag hatte. Genau genommen kannte Mahler sich gar nicht mehr aus, wusste weder, wo hinten, noch, wo vorne war und schoppte die Notenblätter einfach nur in die Mappe, die ganz zu öffnen er auch gar nicht mehr in der Lage war. Dann fiel er mitsamt allen Klamotten ins Bett, d.h. auf den Teppich im Flur, in den er sich einwickelte und sich selten so gut gebettet vorkam. »Es ist mir noch nie aufgefallen, aber: Meine Bettdecke fördert und fordert, genau wie es sein soll. *börps*« Ja, ihm ging ein Rülpser durch den Kopf. Innerlich kicherte er über diesen grandiosen Einfall, nicht körperlich zu rülpsen, sondern einfach mal im Stillen, im Inneren. So etwas nämlich, so befand er, zeichne einen wahren Musikanten bzw. Komponisten aus, dass er es sich auch im Innern gemütlich machen konnte, ganz für sich, ohne auf andere zu schielen. Dann machte er groß in die Hosen, war jedoch Sekunden vorher so tief eingeschlafen, dass es ihn gar nicht mehr störte. »Gustav! Jetzt können wir schon wieder einen Teppich wegschmeißen!«, musste er sich anderntags anhören. »Naja, weißt was, ich brauch da eigentlich gar keinen Teppich«, erwiderte er und verfügte damit, dass kein Ersatz angeschafft wurde. Dann nahm er Zettel und Stift und schrieb Kompositionen auf.

Liedinterpretation »MfG«

Idee für eine Lied-Interpretation: »MfG« von den Fantastischen Vier, aber statt der ganzen verschiedenen Abkürzungen immer nur »tbh«.
Grund: Diese wichtigste – und noch wichtiger: schönste Abbreviatur aller Zeiten und Sprachen haben die vier Stuttgarter TBHurensöhne einfach weggelassen!

Hier schon mal die Lyrics zum Lernen:

tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh – ihr könnt mich mal
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh, tbhh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh – ojemine
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh – is’ nich’ OK

tbh mit freundlichen Grüßen, die Welt liegt uns zu Füßen
Denn wir stehen h, wir gehen h, für ein Leben voller h und h
Bevor wir fallen, fallen wir lieber h

tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh, hahaha
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh – tatütata
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh, olé, olé
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh, tbh und tbh
tbh in tbh is’was ich dreh’

tbh mit freundlichen [etc.]