+++ Blog Exclusives +++ Blog Exclusives +++ Blog Exclusives

Auf diesem Blog wird es in nächster Zeit neben der üblichen Zweit»verwertung« beziehungsweise recht eigentlich: Archivierung meiner Social-Media-Posts – die Überschrift deutet es bereits an – blog exclusives geben. Denn meine Social-Media-Accounts pausieren momentan. Hintergrund resp. Grund: Nicht etwa Sperrung wegen unbotmäßigen Verhaltens Verstoßes gegen die willkürlichen »Gemeinschaftsstandards« der absolutistischen Betreiberfirmen, sondern Flucht ins Idyll des Reichs der Selbstherrschaft über den eigenen Dopaminhaushalt. Der ungelenken Zeitungssprachpersiflage kurzer Sinn: O’bloggt is’!

Offenlegung

Bald 20 Jahre danach, und noch immer denke ich beim Anblick von Tagesschau-Sprecher Jens Riewa: »Ah, das ist doch der, der über die Schlagersängerin Michelle gesagt hat: ›Michelle ist im Bett eine Granate!‹« Menschenskinder, die »Bild«-Leserei in der Realschule hat mich schon auch was ramponiert.

(Seriöseren Boulevardmedien wie Dem Spiegel entnahm ich jetzt, dass Riewa das so nicht gesagt haben will; das sei nicht sein Sprachgebrauch.)

Neil Armstrong schützte sich vor dem Mond

Astronaut Neil Armstrong trug bei seinem Besuch auf unserem kosmischen Nachbarn einen selbstgenähten Mondschutz, den er während des Aufstiegs noch flugs anfertigte, weil es bei den komplizierten, sehr detailreichen Vorbereitungen vergessen worden war. Ohne den Mondschutz hätte er sich dort oben schnell was geholt, dachte er. Weil Buzz Aldrin nicht so clever war wie Armstrong, musste er seinen Mondschutz nach der Landung nähen. Deswegen war Armstrong als erster aus der Rakete draußen. Michael Collins hingegen konnte gar nicht nähen und musste darum mit der Rakete um den Mond kreisen, während sich die anderen beiden den Mondbetretrekord schnappten.

Collins konnte nicht nähen, weil er frühreif gewesen war und sich in der Grundschule im Handarbeitsunterricht schon so pubertär aufgeführt hatte, dass er oft ins leere Nachbarklassenzimmer geschickt worden war, um Strafarbeiten zu machen. Als die anderen später hart abpubertiert hatten, war bei ihm hormonmäßig schon alles im Lot und er in den MINT-Fächern top gewesen. So hatte er mit Links Physik studieren können usw. Übrigens war es gar kein »Mondbetretrekord«, sondern das Erstbetreten, aber in »Mondbetretrekord« steckt »etretre«.

Dass Armstrong sich während des Hochgeschossenwerdens einen Mondschutz nähte, zweifeln Mondlandungsleugner auf der ganzen Welt bis heute an. Es ist ein beliebtes Argument gegen die humane Mondlandung. Teilweise studieren sie jahrelang Physik an diversen internationalen Universitäten, um mit schwierigen physikalischen Beweisketten zu belegen, dass sich niemand im Mondraketensitz einen Mondschutz nähen kann. Sie strengen sich fürchterlich an, aber letztlich kapieren sie nicht alles oder immerhin so manches nicht genau. Wo sonst aber hätte Armstrong seinen Mondschutz schon bei der Landung hergehabt, wenn er ihn nicht noch schnell zusammengehudelt hätte.