Entdecke Adenauer mit „Jupp“!

Denen ist doch – diesen Drunterkommentar abzuliken – auch schon alles wurscht.

Btw: Statt »Entdecke Adenauer mit „Jupp“!« wäre etwas wie »Entdecke Adenauer mit Hermann L. Gremliza!« angebracht, wo er beispielsweise über Gestalten wie den Nazi Hans Globke, Kanzleramtschef bzw. rechte Hand Adenauers im Kanzleramt sowie, jamei ›früher‹ halt, einer der beiden juristischen Kommentatoren der Nürnberger Rassegesetze unter den Nazis, erzählt. Aber Globke war ja nie in der NSDAP, wer könnte ihn als Nazi im Kanzleramt bezeichnen.

»A Gschicht über d’ Lieb«

»A Gschicht über d’ Lieb«, erster Gedanke: »Lasst’s euch nix verzapfen: Auch in Bayern sagt niemand einen solchen Vollquatsch wie ›d’ Lieb‹ statt ›die Liebe‹. Die Leute hier können auch nicht mal ›Ich liebe dich‹ sagen, weil das Hochdeutsch wäre und ›I liab di‹ wegen vollkommener Kartoffelackerität halt ausscheidet.«

Dann lese ich, der Film spiele in Baden-Württemberg und denke: »Wenn dort jemand tatsächlich ›d’ Lieb‹ sagt, ja dann Wiederschaun«

Handball und Gewalt


Meine Güte, die Schrift auf diesem Plakat liest sich, als hätte mir jemand ein paar Handbälle ins Gesicht gepfeffert derart, dass es sich anfühlt wie Watschn mit Klodeckelpranken über die ganze Gesichtshälfte inklusive Augen.

Apropos: Es war in der 5. oder 6. Klasse, da erklärte uns der Sportlehrer während einer Handball-Übeeinheit irgendetwas. Mich interessierte das gerade nicht und ich blödelte nicht eben leise feixend herum. Plötzlich, ich stand recht nahe an der Wand, tat es dicht neben mir einen mordsdonnernden Einschlag – der Lehrer warf vor Wut seinen Handball mit voller Kraft nach mir, hätte er mich erwischt, wäre es das nicht nur mit meinem Genick gewesen. Ansonsten war er Werklehrer. Ein alles in allem freundlicher zwar, aber mit dieser Fächerkombi bist du einfach durch und durch ein richtiger Unhold.